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Der Drache

In unserem kollektiven Bewusstsein ist der Drache seit jeher lebendig. Es handelt sich dabei um einen „Archetyp“ mit intensiver Tiefenwirkung.

Das mythologische Bild des Drachen hat sich aus der Schlange entwickelt (siehe z. B. die Urschlange Tiamat aus dem babylonischen Schöpfungsmythos). Sowohl die Schlang, als auch der Drache stehen dabei ursprünglich für die Urkraft des Lebens, aus der alles geboren wurde. Sie standen für die Urenergie des Lebens und der Mutter Erde.

Das wird verständlich, wenn wir z. B. einen Flusslauf betrachten, der sich stets mäanderförmig als Schlangenlinie über die Erde bewegt. Auch die geomantischen Untersuchungen der Energielinien der Erde (z. B. „Leylines“) zeigen diese schlangenförmige Gestalt.

Besonders eindrücklich sind aber die Gebirgszüge der Erde selbst. Satellitenfotos von Gebirgen zeigen überraschende Ähnlichkeiten mit Drachengestalten. Das gilt für den Gebirgszug der Hohen Tauern in Österreich (mit dem Großglockner, dem Großvenediger usw.), wie auch für den riesigen Karpatenbogen samt Ausläufer, der sich vom Schwarzen Meer über Bulgarien, Rumänien bis nach Tschechien zieht.

Der Drache war ursprünglich das Sinnbild für die frei fließenden Lebenskräfte, also für die Kraft selbst. Gemeint ist damit sowohl jene Kraft, die jedem Lebewesen innewohnt, als auch die heilsame Urkraft aller Lebensprozesse.

Als allerdings die ersten Macht-Imperien entstanden, begann der Kampf gegen den Drachen. Sowohl die Schlange, als auch der Drache wurden diffamiert und zum Sinnbild des Bösen erklärt. Als wirkungsvolles Mittel für diese Diffamierungen wurden die Religionen eingesetzt. In allen Religionen, vom babylonischen Marduk, über den jüdischen Jahwe bis zum Gott der Christen, musste dieser Gott zuerst den Drachen besiegen, um sowohl seine Macht zu etablieren, als auch die Macht jener politischen Imperien, für die er stand.

Wenn wir tatsächlich eine „neue Welt“ erschaffen wollen, ist es außerordentlich wichtig, diesen Zusammenhang zu verstehen:

  • Schlange und Drache sind Urbilder für die frei fließende Kraft des Lebens.
  • Die Macht und die Ausübung von Macht über andere ist das Gegenteil der freien Lebenskraft.
  • Damit ein Machtsystem sich etablieren kann, muss es zuerst die freie Kraft kollektiv und in jedem Individuum unterdrücken und unterbinden.

Der hierarchische Aufbau von Machtsystemen verträgt keinesfalls die Entfaltung von freien Lebenskräften. Das wissen und spüren wir intuitiv alle. Dass wir in einer Welt leben, in der sich alle Strukturen über Macht, Machtausübung und Unterdrückung ausdrücken, wissen wir ebenfalls. Daher sehnen wir uns so sehr nach einer „neuen Welt“.

Die Befreiung des Drachen und die damit verbundene Erweckung der Kraft sind der geistige Schlüssel für eine „neue Welt“. Mit diesem Drachenritual setzen wir Impulse, durch die eine neue, lebenswerte, begeisternde neue Welt und vor allem ein umfassender Friede tatsächlich möglich sein kann!

 

 

 


 

 


„Drachengestalt“ der Hohen Tauern, Foto aus Google Earth

„Drachengestalt“ des Karpatenbogens, Foto aus Google Earth